Niemanden zurücklassen in Zeiten von Corona

Die Devise bei LICHT FÜR DIE WELT ist auch in dieser Krise: Die Schwächsten schützen! Dies gilt für die bedrohliche Ausbreitung des Virus in unseren Breiten genauso wie in den Projektländern in Afrika.
Die Schwächsten beschützen

Menschen mit Behinderungen sind besonders betroffen 

Die rasante Ausbreitung des Corona-Virus und die bedrohliche Entwicklung der Krise hält mittlerweile fast die gesamte Welt in Atem. „Es gilt jetzt die Schwächsten zu schützen und das heißt derzeit vorrangig dazu beitragen, dass sich COVID-19 nicht weiter in diesem Tempo verbreitet,“ berichtet Astrid Pietig, die Geschäftsführerin Deutschland. „Die Leitidee unserer Organisation gilt auch in dieser Krise: leave no one behind.“ 

Als weltweit tätige Hilfsorganisation hat LICHT FÜR DIE WELT rasch reagiert und die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation WHO umgesetzt, um eine mögliche Verbreitung zu minimieren und gleichzeitig weiter voll arbeitsfähig zu sein. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten remote, Reisen sind weitgehend eingeschränkt. „Homeoffice ist die Regel, und nur wo unbedingt notwendig halten unsere Expertinnen und Experten die Systeme im Headquarter in Wien oder in den Länderbüros am Laufen. Auch das Münchner Team von LICHT FÜR DIE WELT hat sich online organisiert,“ betont Pietig.  Flexibilität ist ebenso gefragt wie kreative Lösungen, wenn etwa Kinder zu Hause die laufende Videokonferenz bereichern. 

Die Verbreitung des Coronavirus in afrikanischen Ländern 

In Europa zeigt sich, wie die Gesundheitssysteme überall bis an ihre Grenzen gefordert werden. Trifft das Virus beispielsweise Subsahara Afrika mit der gleichen Wucht wie derzeit Europa, werden die Folgen vermutlich viel massiver sein. Bisher gibt es in Afrika noch wenige berichtete Fälle von Corona, aber die gemeldeten Zahlen könnten noch rapide ansteigen. LICHT FÜR DIE WELT ist sehr besorgt über die Auswirkungen auf die ärmsten und am stärksten gefährdeten Menschen – die Frauen, Männer und Kinder mit Behinderungen in unseren Projektländern. Auch dort haben ältere, durch Vorerkrankungen betroffene oder immungeschwächte Menschen ein besonders hohes Risiko. Hinzu kommen noch Personen, die durch Mangelernährung oder Behinderung sehr beeinträchtigt sind. Die Krankheitsverläufe aufgrund einer Coronavirus-Infektion sind bei diesen Bevölkerungsgruppen überall auf der Welt deutlich schwerer und die Mortalitätsrate entsprechend hoch.

„Obwohl Afrika derzeit noch nicht in den Schlagzeilen steht, müssen wir davon ausgehen, dass die Menschen dort davon massiv betroffen sein werden, darunter besonders Menschen mit Behinderungen. Wir dürfen unter diesen Umständen nicht die von Armut Betroffenen und noch Schwächeren in den Entwicklungsländern vergessen,“ warnt Astrid Pietig.