Bildung ist ein Menschenrecht

32 Millionen Kinder sind wegen ihrer Behinderung vom Schulbesuch ausgeschlossen

Am 3. Dezember ist Welttag der Menschen mit Behinderungen. Ein guter Zeitpunkt, um auf den Skandal hinzuweisen, dass 32 Millionen Kinder weltweit wegen ihrer Behinderung nicht zur Schule gehen können. Dabei gilt die Faustregel: je ärmer ihr Heimatland, desto schlechter ihre Chancen auf einen Schulplatz. UnterstützerInnen von Licht für die Welt erklären, warum aus ihrer Sicht Bildung gerade für Kinder mit Behinderungen ein essentielles Menschenrecht ist.


Kirsten Bruhn

Paralympische Schwimmerin und Vorstandsmitglied von Licht für die Welt

Foto: Kirsten Bruhn beim Vienna Night Run 2017

„Ohne Bildung gibt es keine Chance auf das Erreichen von persönlichen Zielen in der Gesellschaft und ohne sich in dieser Gesellschaft etablieren zu können ist man quasi nicht existent in dieser Welt. Ganz egal ob du ein Mensch mit oder ohne Behinderung bist. Mit Behinderung und ohne Bildung bist du heute NICHTS. Und das möchte keiner!“


Ninia LaGrande

Autorin, Moderatorin und Slam-Poetin

Foto: Ninia LaGrande

Schule und Bildung waren für mich der Schlüssel zur Welt. Ohne diesen Zugang, der für mich fast selbstverständlich war, hätte ich niemals diese Chancen gehabt. Ich wünsche mir, dass alle Kinder - überall - einen gemeinsamen Zugang zu Bildung haben und Inklusion nicht die Utopie bleibt, die sie gerade noch ist. 


Inklusive Bildung in der Arbeit von Licht für die Welt

Licht für die Welt unterstützt Programme zur inklusiven Bildung auf der ganzen Welt. In inklusive Schulen lernen Kinder mit und ohne Behinderungen gemeinsam. Sie sind der beste Garant dafür, dass alle Kinder ihr Recht auf Bildung wahrnehmen können. Inklusive Schulen bringen bessere Resultate und sind nach einer Umstellungsphase sogar billiger als Sonderschulen.